Jeder Mann kann ein PickupArtist werden

März 18th, 2012
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Aus evolutionsbiologischer Sicht ist der Umgang mit vielen Frauen, zur Weitergabe der eigenen DNA, für jeden Mann erstrebenswert. Doch wie wird man zu einem Verführer? Es gibt wohl drei Eigenschaften, die jeder PickupArtist an sich hat: Ein gesundes Selbstbewusstsein, Humor, und die wichtigste Eigenschaft, er gibt der Frau das Gefühl, dass sie um ihn kämpfen sollte. Doch sind diese Eigenschaften angeboren, oder kann man sie erlernen?

Die Antwort ist, sie liegen in den meisten Männern, doch viele können sie nicht richtig anwenden. Einer Frau selbstbewusst gegenüberzutreten, kann man am einfachsten, indem man sich seine Stärken, und das, was man im Leben schon erreicht hat, ins Gedächtnis ruft.

Da Humor oft ein Eisbrecher ist, empfiehlt es sich die Konversation mit einem kleinen Witz zu beginnen, hier kann man sogar mit “abgedroschenen Sprüchen” punkten, solange man diese mit viel Humor rüberbringt. Wie bringt man jetzt aber die Frau in die Offensive? Ganz klar, man muss ihr das Gefühl geben, man sei begehrt. Es gibt nichts was Frauen mehr abturnt als bedürftige Männer. Sie muss ganz klar spüren, wenn sie nicht da wäre, gäbe es wohl eine andere an ihrer Stelle. Lassen Sie Ihren Blick ruhig mal während der Konversation zu einer anderen Frau huschen, und wenden Sie sich danach wieder voll und ganz Ihrem Flirt zu. Das kann wahre Wunder bewirken.

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Elastolin Tiere

Oktober 9th, 2011
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Elastolin ist ein bei Figurensammlern bekannter Begriff für die von der aus Ludwigsburg stammenden Firma O.u.M. Hausser hergestellten Spielfiguren. Hier produzierte man in den Jahren 1910 bis 1983 diese Plastikspielwaren, die aus einer Mischung von Kaolin, Sägemehl und Kaseinleim bestehen. Ihr Kern ist ein Drahtgestell, das den Figuren Halt verleiht. Unter der Einwirkung von Hitze wurde die Masse in alten Zinnformen gegossen. Bis zum heutigen Tag gilt der Name Elastolin für die Produkte verschiedene Hersteller, die solcherart Mensch – und Tierfiguren möglichst originalgetreu reproduzieren und sie sind bei Sammlern auf der ganzen Welt sehr gefragt.

Die Originale von Hausser standen damals auf einem ovalen Sockel, woran man sie bis heute gut von den Figuren weiterer Hersteller unterscheiden kann. Ihr Marktwert hängt natürlich von Seltenheitsfaktor des einzelnen Modells ab. Besonders mit Elastolin Tierfiguren und dem nötigen Zubehör zur Gestaltung der Landschaft kann man szenische Bilder mit großer Detailtreue nachstellen. Beim Spiel erwiesen sich diese Figuren in früheren Zeiten als äußerst haltbar und unempfindlich durch ihre Draht-Plastikkonstruktion.

Selbstverständlich erhält man diese Tiere in verschiedenen Maßstäben, damit beim Aufbau einer Szene das Größenverhältnis zusammenpasst. Bis heute kann man Tiere und Figuren kaufen, die einzelne Themenfelder abdecken wie beispielsweise Zirkustiere, Haustiere, Wildtiere aus verschiedenen Bereichen und landwirtschaftlich genutzte Tiere. Alle in der Natur vorkommenden Körperhaltungen sind hier in unterschiedlichster Ausführung vorhanden.
Wer nun seine Elastolin Tierfiguren nach eigenen Vorstellungen gestalten will, kann in der unbemalten Kategorie auswählen und die Figuren selbst bemalen.

Sammler von Elastolin Tierfiguren werden an dieser Stelle wohl einwenden, dass diese zum Spielen nicht gedacht sind. Ihr Ursprung war aber ein ganz anderer. Dass einzelne Modelle seltener Figuren heute Sammlerwert haben, steht vielleicht auch im Zusammenhang damit, dass die Erwachsenen von heute in ihrer Kindheit mit Elastolin Figuren gespielt haben.
Auch diese Tatsache macht heute die große Sammelleidenschaft einiger Zeitgenossen aus.
Die Preise sind deshalb nicht nur abhängig vom Seltenheitswert sondern beschreiben auch den ideellen Wert den das Stück für die Geschäftspartner hat.

Neuere Figuren kauft man heute bei der Firma Preiser, die als direkter Nachfolger des Firmengründers Hausser gelten darf.

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Elastolin Soldaten

Oktober 9th, 2011
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Elastolin war der Markenname, unter dem die Firma O. & M. Hausser aus einer eigenen Mischung Massefiguren herstellte – dies sind Spielzeugfiguren, die aus einer in Formen gegossenen und gebackenen Mischung aus Sägemehl und Kaseinleim hergestellt wurden. Die Rezeptur für die Rohmasse war ein einzigartiges Merkmal der Figuren von Elastolin. Die Firma nahm ihre Tätigkeit im Jahre 1910 in Ludwigsburg auf, wurde später nach Neustadt bei Coburg verlegt und gab die Produktion 1983 vollständig auf.

Durch die Zeit, in der der Hersteller aktiv war, wurden vor allem die Elastolin-Soldaten bekannt und beliebt. Das lag allerdings auch daran, dass sich Elastolin stets als Konkurrenten des anderen großen deutschen Herstellers von Massefiguren sah: Lineol. Die Kollektionen ähneln sich insgesamt sehr, die Szenerien, die sich damit nachstellen lassen, weichen generell nur gering voneinander ab. Das ermöglicht es, die Figuren beider Hersteller nebeneinander platzieren zu können, ohne dass der Unterschied dem ungeübten Auge auffällt. Zur Unterscheidung stehen die Elastolin-Soldaten jedoch meist auf einem eher runden oder ovalen Sockel.

Die Auswahl an Soldaten von Elastolin nimmt den Sammler mit auf eine Reise durch einen Großteil der Geschichte der Menschheit, die vom antiken römischen Reich bis hin zu den beiden Weltkriegen reicht. Die frühen Kriege der Menschen thematisierte Elastolin in Form von römischen, gallischen und normannischen Soldaten. Das Mittelalter war mit der Darstellung verschiedener Ritterfiguren vertreten, unter denen sich auch bekannte Persönlichkeiten wie Götz von Berlichingen finden. Die Überleitung zu den beiden Weltkriegen bilden Soldaten aus Preußen, darauf folgen Massefiguren der deutschen Wehrmacht. Mit den Elastolin-Soldaten und dem passenden Zubehör lassen sich komplette Szenen nachstellen – durch den Umstand, dass sie heute nicht mehr produziert werden, sind sie teilweise zu seltenen Sammlerstücken geworden, teilweise sind sie in Geschäften und im Internet jedoch noch erhältlich.

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Elastolin Römer

Oktober 9th, 2011
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Alle römischen Figuren von Elastolin sind im Maßstab 1:25. Dabei gibt es die römischen Massefiguren auf einem Pferd und diejenigen, die zu Fuß unterwegs sind.
Bei den laufenden Figuren unterscheidet man zwischen Kämpfern und denjenigen, die repräsentative Gegenstände oder Hilfsmittel für die Schlachtordnung bei sich tragen. Zu den Figuren mit repräsentativem Gegenstand zählt der “Römer mit Adler, marschierend”, der eine Adlerfigur auf einer Stange als Standartenzeichen vor sich her trägt. Ähnlich ist der “Römer mit Signum. marschierend”.

Für die Schlachtordnung waren im alten Rom die Musiker zuständig, welche über bestimmte Melodien oder Trommelgeräusche Angriffsbefehle in die Schlacht schickten. Zwei solche Bläser sind der “Römer mit Fanfare, marschierend” und der “Römer mit Tuba, marschierend”. Dann gibt es noch den “Römer mit Trommel, marschierend”.
Die Kämpfer zu Fuß variieren neben der Kampfposition hauptsächlich in der Art der Bewaffnung. Die klassische Waffe eines römischen Soldaten war sein Schwert. Da gibt es den “Römer mit Schwert, angreifend”, den “Römer mit Schwert, kämpfend”, den ” Römer mit Schwert, laufend” sowie den “Römer mit Schwert, marschierend” und den “Römer mit Schwert, parierend”. Bei den Bogenschützen findet man die Figur entweder als “Römer mit Bogen, schießend” oder als “Römer mit Bogen, laufend”. Einen ähnlichen Bewegungsablauf hat der Speerträger mit dem “Römer mit Speer, marschierend”, dem “Römer mit Speer, laufend” und dem “Römer mit Speer, werfend”. Ebenfalls führt der Steinschleuderer seine Bewegung vom “Römer mit Steinschleuder werfend” zum “Römer mit Steinschleuder, Stein abgeschleudert”.
Die Kämpfer zu Pferd waren bei den Elastolin-Figuren alle Schwertkämpfer. Da gibt es zweimal den “Römer mit Schwert, reitend”, jeweils in anderer Pose mit anderem Pferd, den “Römer, Magister, reitend mit Schwert” und den “Römer, Vexilarius, reitend mit Schwert”.

Zuletzt gibt es als Befehlshaber noch zwei Standfiguren, nämlich den “Römer, stehender Konsul” und den “Römer, stehender Zenturio” sowie ein Waffenset mit Schwertern, Speeren und Standardarten.

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Elastolin Ritter

Oktober 9th, 2011
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Die mittelalterlichen Figuren der Ritterzeit von Elastolin sind alle im Maßstab 1:25 hergestellt worden. Diese Figuren gibt es als Fußsoldaten sowie als Reiter.

Die Fußsoldaten sind mit den verschiedensten Waffen ausgerüstet und stellen mehrere Kampfposen dar. Wie bei Figuren aus anderen Epochen ist die dominierende Waffe der Ritterzeit das Schwert. Auch bei den Rittern wird der Kämpfer mit Schwert in den unterschiedlichsten Bewegungen angeboten. Zunächst ist da der “Ritter mit Schwert, stehend”, der sein Schwert nach unten hält. In der Kampfpose befinden sich dann der “Ritter mit Schwert, angreifend” und der “Ritter mit Schwert, kämpfend”. In einer Abwehrbewegung steht dagegen der “Ritter mit Schwert, parierend”. Eine weitere Nahkampfwaffe, die typisch für die Ritterzeit ist, ist der Morgenstern. Der Morgenstern ist eine Metallkugel mit mehreren Spitzen, die entweder an einer Kette hängt oder direkt an einem Holzschaft befestigt ist. Bei Elastolin trägt der “Ritter mit Morgenstern, abwehrend” eine solche Waffe.

Andere Kampfwaffen der Fußsoldaten sind die unterschiedlichen, langen Stichwaffen. Die Waffe, die man aus alten Ritterfilmen und aus Schlossbesichtigungen kennt, bei denen oft alte Rüstungen aufgebaut sind, ist die Hellebarde. Diese Stichwaffe mit Spitze und einer scharfen, nach vorne gerichteten Kurzklinge sowie einem beilartigen Hinterteil trägt der “Ritter mit Hellebarde, marschierend”. Die etwas gewöhnlichere Stichwaffe ist der Spieß. Diese Waffe tragen zwei der Figuren von Elastolin, nämlich vom “Ritter mit Spieß, angreifend” und vom “Ritter mit Spieß. parierend”. Für die edlen Ritter gibt es dann natürlich noch die Lanze, die aber eher für den Kampf zu Pferd geeignet ist. Dennoch gibt es auch einen Fußsoldaten mit Lanze, den “Ritter mit Lanze, stehend”.

Die beiden Reiterfiguren sind jeweils mit einer Lanze ausgestattet. Während allerdings der “Ritter mit erhobener Lanze, reitend” noch abwartet, führt der “Ritter mit Lanze, reitend” bereits die Kampfbewegung aus. Zusätzlich gibt es noch ein mehrteiliges Set mit allen Ritterwaffen.

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Elastolin Indianer

Oktober 9th, 2011
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Unter dem Markennamen Elastolin stellte die Firma O&M Haußer aus Ludwigsburg von 1904 bis 1983 unter anderem verschiedene Indianerfiguren her. Die Herstellung dieser Figuren geschah am Anfang aus einem Gemisch von Holzstaub, Kaolin, Leim und Bindemitteln, auch Masse-Brei genannt. Ab 1953 wurden die Figuren dann aus Kunststoff gefertigt. Elastolin Indianer gibt es im 7 cm und im 4 cm Maßstab.
Sie stehen auf ovalen Sockeln und haben als Markenzeichen den Elastolin Schriftzug auf der Bodenplatte.

Die Indianer Figuren sind in Sammlerkatalogen aufgelistet, mit detaillierter Beschreibung, preislicher Bewertung und Farbabbildung. Somit wird es dem Sammler ermöglicht, die Figuren gemäß ihres Zustandes, der Farbgebung und ihrer Seltenheit schnell und exakt zu bewerten. Die Bemalung der Figuren wird in verschiedene Bemalvarianten (1er, 2er und 3er Bemalung) unterteilt. Bei der 1er Bemalvariante handelt es sich um eine aufwendige Wischbemalung. Figuren mit einer 1er Bemalung gehören mittlerweile zu den begehrtesten Sammlerobjekten, da von jeder Figur nur ca. 1.000 Stück in dieser Bemalung produziert wurden. Die Seltenheit einer Figur wird ebenfalls von der Farbe der Kleidung bestimmt, einige Farben wurden nur sehr selten verwendet.
Von den Elastolin Indianer Figuren gibt es unzählige verschiedene Varianten: Häuptlinge und Indianerinnen mit Babys, auf prächtigen Pferden reitende Krieger, unterschiedlich bewaffnet mit Bogen, Speer, Gewehr und Tomahawk, liegende, stehende, sitzende und Pfeife rauchende Figuren und auch das Zubehör ist in Gestalt von Feuerstelle, Kanu und detailgetreu bemaltem Totempfahl vertreten. Einige Einzelstücke, wie z.B. eine hinter einem Felsen mit einem Gewehr im Anschlag liegende Indianerfigur, sind sehr rar, weil von ihnen nur eine geringe Anzahl produziert wurde.

Die Firma Haußer hatte ebenfalls exklusive Rechte sämtliche Figuren aus den Werken von Karl May zu produzieren. Und so gibt es solche bekannten Charaktere wie Winnetou, Intschu Tschuna, Nscho Tschi und auch Klekhi Petra als Elastolin Figuren in unterschiedlichen Bemalvarianten, was ihren Seltenheitswert erhöht.

Die Originale sind schon lange aus den Regalen der Spielwarengeschäfte verschwunden, aber bei Sammlern aus aller Welt sind sowohl die Masse- als auch die Kunststofffiguren mittlerweile als Elastolin-Figuren bekannt und begehrt.

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Elastolin Cowboys

Oktober 9th, 2011
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Alle Cowboys von Elastolin aus der Kollektion Wilder Westen sind im Maßstab 1:25 gehalten worden. Es gibt die Massefiguren als Reiter, aber auch zu Fuß sind sie mit allerlei Waffen unterwegs.

Die Reiter sind mit diversen Schusswaffen ausgestattet. Für den Kampf mit einem weiter entfernten Gegner, speziell den oft gejagten Indianern, bietet sich das Gewehr als Waffe an. Es gibt zwei Figuren mit dem Titel “Cowboy mit Gewehr, reitend”, wobei der eine das Gewehr neutral nach oben hält, während der andere das Gewehr seitlich im schnellen Galopp gegriffen hat. Im direkten Angriff auf diverse Gegner befindet sich der “Cowboy mit angelegtem Gewehr, reitend”. Ebenfalls im Angriff, aber eher auf den Nahkampf ausgelegt, ist der “Cowboy mit Revolver, reitend”. Um einen Gegner nieder zu ringen, ohne ihn zu töten, oder eine Kuh einzufangen, benötigt ein Reiter ein Lasso. Dieses Lasso besitzt der “Cowboy Lasso werfend, reitend”.

Ein Lasso hat ebenso der stehende “Cowboy Lasso, werfend”. Natürlich haben auch die stehenden Figuren von Elastolin diverse Schusswaffen. So gibt es die Figur mit Revolver in diversen Posen. In der Anfangsbewegung befindet sich der “Cowboy, Revolver ziehend” noch in einer Haltung ohne Waffe. Der “Cowboy mit Revolver, stehend” hat seine Waffe dagegen schon im Anschlag. Der klassische Revolverheld hat wie der “Cowboy mit 2 Revolvern, stehend” sogar zwei Schießeisen. In einer eher geduckten Haltung befindet sich der “Cowboy mit Revolver, kniend”.

In ähnlicher Haltung zum Schutz vor eigenen Treffern gibt es auch die Figur mit Gewehr, nämlich den “Cowboy mit Gewehr, kniend”. Aber die Figur mit Gewehr gibt es natürlich auch in aufrechter Haltung als “Cowboy mit Gewehr, stehend”. Eher unfreiwillig aufrecht steht dagegen der “Cowboy am Marterpfahl”, der sich perfekt auch mit anderen Figuren aus Masse wie den Indianern verbinden lässt, die es ebenfalls in der Kollektion Wilder Westen von Elastolin gibt.

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Elastolin Steckfiguren

Oktober 9th, 2011
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Es muss an der Gestaltung liegen. Die Zeitgenossen, die sich für Elastolin Steckfiguren begeistern, können sich gar nicht sattsehen an den zahllosen Variationen dieses ziemlich besonderen Spielzeugs: Dabei sind Elastolin Steckfiguren doch eigentlich nur Figürchen aus Weichplastik – einem Stoff, der den härteren Kunststoff abgelöst hat, der zunächst das Material war, das zum Beispiel die kreativen Hersteller der Firma Hausser verwendet haben für ihre grandiose Idee. 1912 war das schon, da hatten die Brüder Max und Otto die guten und folgenschweren Einfall, etwas zu schaffen, das mehrere Bedürfnisse befriedigte: Die Figuren lassen sich mit Fantasie immer wieder neu positionieren und neu interpretieren.
Ob ein verwegener Landsknecht oder ein kühner Cowboy, der die Flinte schwingt, ob Wildwestfigur oder wildes Tier, ob Bauernhofbewohner oder Wikinger, ob Totem oder tüchtiges Weib mit Megaschürze: Die Möglichkeiten für die dramaturgische Fantasie sind unbegrenzt. Außer Hausser gib es natürlich auch andere Hersteller von Elastolin Steckfiguren. Man findet solche von Plasty ebenso wie von Timpo Toys – aber die Fans wissen ja immer am besten, woher sie ihre Schätze beziehen, und beraten sich untereinander; es sei denn, sie wollen ihre Quellen partout nicht preisgeben.

Die Figuren sind in unterschiedlichen Größen im Handel, bevorzugt werden vier beziehungsweise sieben Zentimeter große Modelle. Die Hersteller von Elastolon Steckfiguren sind aufgelistet in speziellen Katalogen, die man unkompliziert im Internet ordern kann und in denen natürlich auch alle Neuheiten jeweils aufgelistet sind. Ein richtiger Fan interessiert sich außer für die Elastolin Steckfiguren immer auch für die riesige Palette von Zubehör, ob das nun ein Planwagen ist oder eine Hütte, ob man ein “Fischer Lagerfeuer mit Kessel” auswählt oder einfach nur einen Brunnen. Es gibt Nordstaatler, es gibt Südstaatler und vor allem gibt es unendlich viele Variationen, Elastolin Steckfiguren zu kombinieren, zu tauschen, zu ergänzen und zu ersetzen.

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Elastolin Spielzeug

Oktober 9th, 2011
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Elastolin ist eine elastische Kunstoffmasse aus Sägemehl, Kasein-Leim und weißer Tonerde, die in Formen unter Hitzeeinwirkung zu Spielzeugfiguren gepresst wird. Ursprünglich war der Name Elastolin ein Markenzeichen der Firma Hausser (1910 – 1983), wird aber heute im allgemeinen Sprachgebrauch für alle diese Masse-Kunstofffiguren verwendet, auch wenn sie von anderen Firmen stammen. Andere, weniger gebräuchliche Namen für solcherart Spielzeug sind Lineol- oder auch Timpo-Figuren.

Die Figuren sind innen mit Draht verstärkt und stehen meist auf einem Kunststoffsockel. Sie sind bis zu einem gewissen Grad elastisch, aber dennoch fest und mehr oder weniger unzerbrechlich.
Thematisch finden sich unter den Spielzeugfiguren hauptsächlich Krieger aus den unterschiedlichsten Epochen: Römer, Normannen, Ritter, Cowboys und Indianer mit den dazu gehörigen Pferden, sowie alle Arten von Soldaten und anderem Kriegsgerät.
Die Figuren sind teilweise sehr akkurat und detailgetreu nachgebildet und werden heute oft als Sammlerobjekte angeboten. Durch die vielen Variationen in Körperhaltung, Bewaffnung und sonstiger Ausstattung der Figuren und ihrer Ausrüstung lassen sich mit Hilfe des Elastolin-Spielzeugs riesige Massenszenen und Dioramen zusammenstellen.

Ein weiteres Sachgebiet für Elastolinfiguren sind einheimische und exotische Tiere, mit denen man Bauerhöfe, bzw. Zoos nachbauen kann. Auch dort gibt es diverses Zubehör wie Zäune, Wasserläufe, Höhlen, usw. sowie Zoo- oder Landarbeiter samt ihren zugehörigen Wohgebäuden, Maschinen und Gerätschaften.

Weiterhin findet man Figuren zur Ausstattung von Modelleisenbahnen, also Bahnarbeiter, Fahrkartenverkäufer und diverse unterschiedliche Reisende, wie auch Menschen unterschiedlicher anderer Berufe wie Postboten oder andere Berufsgruppen.

Heute gibt es auch Anbieter, die Elastolin-Spielzeug als Rohlinge, also unbemalt, verkaufen. Dieses eröffnet einen weiteren Anwendungsbereich, nämlich das Recherchieren der notwendigen Details und das anschließende punktgenaue Bemalen der Figuren.

Insgesamt hat sich die Bedeutung von Elastolin als Spielzeug mehr zu der des begehrten Sammelobjekts verlagert.

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Massefiguren von Leyla

Oktober 9th, 2011
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Die Spielfiguren von Leyla stammen aus der Fabrikation von Christian Friedrich Ley aus Roth bei Nürnberg. Der Ort Roth bei Nürnberg und seine Umgebung gelten als Wiege der Masse-Figuren Hersteller. Gefertigt werden sie nach bewährtem Verfahren: Die Masse überwiegend aus Holzmehl und Leim wird mit Drähten stabilisiert, in eine Form gegeben und gebacken. In den letzten Arbeitsgängen werden die Figuren entgratet und bemalt. Das Sortiment von Leyla umfasst Soldaten-Figuren, Indianer-Figuren und Tier-Figuren.

Ursprünglich als Kinderspielzeug konzipiert sind die Soldatenfiguren längst zu Sammelobjekten geworden, welche auf ebay, entsprechenden Börsen oder sogar in Auktionshäusern angeboten werden. Bei den Soldatenfiguren von Leyla handelt es sich um Modellfiguren der deutschen Wehrmacht. Sie wurden zurzeit des NS-Regimes mit Equipment als so genanntes Kriegsspielzeug herstellt und im Volksmund auch “Masse-Soldaten” genannt. Freilich war Friedrich Ley nicht der einzige Produzent von Masse Figuren, welcher bedingt durch die Reichs- und Kriegsführung einen lukrativen Geschäftszweig mit Kriegsspielzeug betrieb. Selbstverständlich war dies auch außerhalb deutscher Lande gängige Praxis und setzte lediglich die Tradition von Zinn- und Bleisoldaten fort. Nach Kriegseinbruch 1945 waren Soldaten als Spielzeugfiguren freilich nicht mehr gefragt. Die Firma Leyla war diejenige, welche während der Kriegszeit neben den Spielzeugsoldaten an einem umfangreichen Sortiment anderer Massefiguren festhielt. Womöglich fiel ihr die Umstellung in der Nachkriegszeit leichter als Konkurrenzunternehmen wie Fröhler, welche Anfang der 50er Jahre nochmals eine Modellserie mit Bundeswehrsoldaten konzipierte, die dann prompt floppte. Leyla produzierte ab 1948 neben Tier- auch Wildwest- und Eisenbahnfiguren. Ende der 50er Jahre stellte Leyla die Produktion auf Kunststoffartikel um.

Sämtliche Massefiguren sind heute Sammlerfiguren, und als historische Zeugnisse in die Riege des antiken Spielzeugs eingezogen. Die Massesoldaten freilich leisten heute noch als Modellfigur soldatische Dienste oder erfreuen noch so manchen Militariasammler.

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